Mit Beginn des Winterflugplan 2010/2011 nimmt Egyptair Cargo den Köln Bonn Airport neu in das Streckennetz auf. Hierbei werden die bisherigen Verbindungen über Frankfurt-Hahn und dem belgischen Ostende in einem neuen Routing über Köln/Bonn zusammengefasst. Bereits seit Ende September transportiert Egyptair Cargo viermal wöchentlich mit Maschinen vom Typ Airbus A300-B4(F) leicht verderbliche Güter über den Köln Bonn Airport. Zukünftig möchte man den aus Kairo kommenden Umschlag auf ein bis zwei Tagesumläufe steigern.

Ähnliche Artikel

  • Airbus A300 "Zero-G" schwebt ein

    Airbus A300 schwebt am Haken - Schwerlastkran hebt den „Zero-G“ auf Parkplatz

    Spektakulärer Kran-Einsatz heute am Köln Bonn Airport: Ein 700 Tonnen schwerer und rund 60 Meter hoher Schwerlastkran hebt den Zero-G, das ehemals u.a. vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) genutzte Parabel-Flugzeug, vom Vorfeld auf seinen endgültigen Standort auf dem Parkplatz Nord. Während der Umsetzung schwebt der 54 Meter lange und 80 Tonnen schwere Airbus A300 rund zwei Stunden in der Luft und wird dabei um fast 180 Grad gedreht.

    a300 f buad 070815 rb 20150906 1231402493a300 f buad 080815 rbb 20150906 1915034431a300 f buad 080815 rbf 20150906 1747724236a300 f buad 080815 rbg 20150906 1348374506a300 f buad 130815 rba 20150906 1254817902

    Diese außergewöhnliche Hebeaktion ist eine große Herausforderung für alle Beteiligten, der monatelange Planung vorausging. Zum einen erfordert die Statik des Flugzeugs eine spezielle Dreipunkt-Tragekonstruktion, die am Rumpf und an beiden Flügeln befestigt ist. Zum anderen bietet die Heckflosse während des Hebevorgangs eine ungewöhnlich große Windangriffsfläche. Drittens muss der Zero-G millimetergenau in der vorgesehenen, eigens dafür geschaffenen Haltekonstruktion positioniert werden.
    Die insgesamt rund 12 Stunden dauernde Aktion wird von der Firma Riga Mainz GmbH & Co. durchgeführt. Mit ihren Schwerlastkränen ist das Familienunternehmen aus Rheinland-Pfalz auf Baustellen zwischen Skandinavien und der Südsee im Einsatz, zum Beispiel beim Bau von Windkrafträdern, Brücken und chemischen Anlagen. Der Aufbau des Krans, der in Einzelteilen auf 35 Lkw angeliefert wurde, hat fünf Tage gedauert. Der Zero-G war bis 2014 als Parabel-Flugzeug zur Erzeugung von Schwerelosigkeit im Einsatz. Insgesamt wurden mit dem Airbus 13.180 Parabeln geflogen. Unter anderem trainierte Astronaut Alexander Gerst an Bord.

    An seinem neuen Standort wird der Zero-G in Zusammenarbeit mit dem DLR zu einem multimedialen Museumsflugzeug umgebaut und ist im Rahmen von Flughafen-Besucherführungen zu besichtigen. Thema der interaktiven Dauerausstellung ist der Zero-G selbst sowie die spannendsten Weltraumversuche, die an Bord stattgefunden haben. Der Blick in das gläserne Cockpit, Mitmach-Experimente und eine Multimedia-Station mit der Möglichkeit, ein Foto zu machen, auf dem man scheinbar schwerelos schwebt.

    a300 f buad team 080815 tpa 20150906 1049898346a300 f buad team 080815 tpb 20150906 1030793941

    Flughafenchef Michael Garvens freut sich auf die neue Attraktion am Köln Bonn Airport: „Der Zero-G ist ein Hingucker und ein Stück Luftfahrt-Geschichte. Dieses spannende Ausstellungsstück können wir nun allen Interessierten ab Herbst 2016 zugänglich machen und besitzen damit am Airport ein neues Besucher-Highlight.“

    Daten des Schwerlastkran Liebherr LR 1.600

    • Dauer des Aufbaus: 5 Tage
    • Anlieferung auf 35 Lkw
    • Tragkraft: 600 t
    • Eigengewicht: 700 t
    • Hubhöhe der am Airport eingesetzten Variante: 59 m
    • Länge Ausleger: 66 m

    Airbus A300 Zero G

    • Länge: 53,61 m
    • Spannweite: 44,84 m
    • Höhe Rumpf: 7,5 m
    • Höhe Heckflosse: 16,5 m
    • Gewicht: 80 t
  • Airbus "Zero-G" wird zur Besucher-Attraktion am Köln Bonn Airport

    Airbus A300 Zero-G wird zur Besucher-Attraktion am Köln Bonn Airport

    Der Köln Bonn Airport ist um eine Attraktion reicher. Die A300 Zero-G, der zur Simulation von Schwerelosigkeit unter anderem vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) als sogenanntes Parabel-Flugzeug eingesetzt wurde, landete zu seinem allerletzten Flug in Köln/Bonn. Hier wird er nun dauerhaft zum Ausstellungsstück und kann von Besuchern des Flughafens im Rahmen von Führungen besichtigt werden.

    Flughafenchef Michael Garvens, der Vorsitzende des DLR-Vorstands Johann-Dietrich Wörner und Ex-Astronaut Frank de Winne empfingen das Flugzeug am Flughafen. „Es ist folgerichtig, dass unser Flughafen jetzt zur Heimat dieses außergewöhnlichen Flugzeugs wird“, freut sich Flughafenchef Michael Garvens. „Die erste Landung auf deutschem Boden fand vor fast genau 10 Jahren hier bei uns statt. Köln/Bonn war viermal Gastgeber für die Parabelflug-Kampagne und der Zero-G war Dauergast auf dem Tag der Luft- und Raumfahrt.“

    „Die A300 Zero-G und ihre Besatzungen haben über viele Jahre hinweg einen entscheidenden Beitrag zur deutschen Raumfahrtforschung geleistet. In 25 vom DLR durchgeführten Forschungskampagnen und den dabei geflogenen hunderten Parabeln konnten Wissenschaftler aus Deutschland das Werkzeug Schwerelosigkeit für ihre Arbeit nutzen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. „Dass dieses einzigartige Flugzeug nun seine letzte Landung auf dem Flughafen Köln/Bonn absolviert hat, ist etwas ganz besonderes und ich bedanke mich bei Novespace und dem Flughafen Köln/Bonn, die das ermöglicht haben.“

    Frank De Winne, Leiter des Europäischen Astronautenzentrums, erinnert sich: „Ich selbst habe meine ersten Erfahrungen im freien, schwerelosen Schweben in der Mikrogravitationsumgebung des Zero-G Parabelflugzeugs gemacht. Nicht zu vergessen, dass unsere jungen Astronauten des Absolventenjahrgangs 2009, unter ihnen auch Alexander Gerst, ihr Training in diesem Flugzeug durchgeführt haben. Das Zero-G-Parabelflugzeug hat mit Sicherheit zu der erfolgreichen Vorbereitung unserer Astronauten auf ihre Weltraumflüge, einschließlich einiger ihrer Experimente, beigetragen. So, in gewisser Weise, ist es nicht verkehrt zu sagen, dass dieses Flugzeug auch Teil der Erfolgsgeschichte der „Blue Dot“-Mission ist.“

    Parabelflüge wurden ursprünglich für das Schwerelosigkeitstraining von Astronauten initiiert. Heute werden sie hauptsächlich für wissenschaftliche Experimente in Schwerelosigkeit (Mikrogravitation) und zum Testen von Raumfahrttechnologien eingesetzt. Das DLR verwendet für seine Parabelflüge die A300 Zero-G. Auch die Europäische Weltraumorganisation ESA und die französische Raumfahrt-Agentur CNES nutzen die von der französischen Firma Novespace angebotene Fluggelegenheit. Die A300 Zero-G ist ein Flugzeug, das ausschließlich für Test- und Experimentalflüge genutzt wurde.

  • Iran Air Airbus muss umdrehen
    Nur 35 Minuten nach dem Start in Teheran musste Flug IR729 aufgrund von Vibrationen und zu hoher Abgastemperatur am linken Triebwerk umkehren. Der Airbus A310 EP-IBK landete wieder sicher auf dem Imam Khomeini Airport von Teheran. Mit einer 26-stündigen Verspätung brachte eine Ersatzmaschine (A306 EP-IBC) die Passagiere nach Köln/Bonn. Aufgrund von Sanktionen der EU und den USA erhalten iranische Fluggesellschaften bei europäischen Tankgesellschaften keinen Sprit mehr. Um jedoch weiterhin mit Airbus A300/A310 Maschinen Ziele in Europa erreichen zu können, bedient sich u.a. Iran Air Verträge mit russischen Mineralöl Gesellschaften und Standorten in Prag, Budapest und Belgrad. Im Gegenzug dürfen europäische Flugzeuge seit Anfang April 2011 auf iranischen Flughäfen nicht mehr auftanken.
  • Iran Air mit weiteren Tankstops
    Iran Air führt zusätzliche Tankstops in Köln/Bonn durch - Hervorgerufen durch das eingesetzte Embargo US-amerikanischer- und britischer Oil Konzerne gegen den Iran, erhält die staatliche Fluglinie nur noch an vier europäischen Flughäfen Sprit. Dazu zählen: Köln/Bonn, Wien (Flüge über Paris kommend), Genf und Göteborg. Hier wurden noch rechtzeitig Verträge mit einem französischen Tank-Unternehmen abgeschlossen. Aufgrund von weiterhin auferlegten Muster-Einflugbeschränkungen darf IranAir nur noch mit Maschinen vom Typ Airbus A300 und A310 in die Europäische Union einfliegen.
Zum Seitenanfang