Hervorgerufen durch einen seit Tagen andauernden Streik der Mitarbeiter beim FedEx Europa-Hub auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle, kam es heute um 9:24 zur außerplanmäßigen Typenerstlandung einer FedEx Boeing 777(F) am Köln Bonn Airport. Der Boeing-777-Vollfrachter mit der Kennung N883FD kam aus Memphis/USA und soll das FedEx Umschlagzentrum am Köln Bonn Airport gegen Abend Richtung Dubai/Vereinigte Arabische Emirate verlassen. Ab heute und in den nächsten Tagen werden noch weitere streikbedingte Umleitungen aus Paris erwartet. Für das neue FedEx Umschlagzentrum am Köln Bonn Airport wird es damit zur ersten großen logistischen Bewährungsprobe kommen.

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    Köln/Bonn macht Gewinnsprung

    Flughafen erzielt 2014 einen Überschuss von 3,1 Millionen Euro

    Mehr als 10 Millionen Fluggäste in diesem Jahr erwartet

    Steigende Passagierzahlen und Zuwächse im Frachtgeschäft haben dem Köln Bonn Airport im zurückliegenden Geschäftsjahr 2014 einen Gewinnsprung beschert. Im Ergebnis nach Steuern erzielte die Flughafengesellschaft einen Überschuss von 3,1 Millionen Euro und verdreifachte damit ihren Gewinn. Die Zahl der Fluggäste kletterte 2014 um 4 Prozent auf 9,5 Millionen, die Luftfracht verbesserte sich auf 754.000 Tonnen, was einem moderaten Zuwachs von 2 Prozent entspricht und die Entwicklung im deutschen Luftfracht-Markt widerspiegelt.


    „Nach drei schwierigen Jahren, die vor allem bei einheimischen Airlines von Kapazitätskürzungen und Kostensenkungen geprägt waren, sind wir 2014 auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. Beim Passagierverkehr waren wir besser unterwegs als der deutsche Gesamtmarkt und auch das Frachtgeschäft hat unsere Erwartungen erfüllt. Unterm Strich war es ein sehr erfolgreiches Jahr“, sagte Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, bei der heutigen Vorstellung der Bilanz 2014. Die guten Verkehrszahlen hätten sich positiv auf das Betriebsergebnis des Unternehmens ausgewirkt. „Vor allen wesentlichen Kennzahlen steht ein Plus. Köln/Bonn gehört nach wie vor zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die profitabel sind“, so Garvens.

    Passagierverkehr 2014

    Mit einem Plus von 4 Prozent auf 9,5 Millionen Fluggäste lag der Köln Bonn Airport 2014 über dem deutschen Marktwachstum (+3 %). Im August und September wurden jeweils über eine Million Passagiere abgefertigt. Getragen wurde der Aufschwung von den Low-Cost-Airlines, die ihr Streckennetz ausgebaut haben. Das gilt besonders für Norwegian und die irische Ryanair, die im vergangenen Jahr zusammen fast 210.000 zusätzliche Reisende beförderten.
    Weitere 100.000 Passagiere entfielen auf Airlines, die 2014 neu vom Köln Bonn Airport aus gestartet sind (u.a. Flybe, Tailwind Airlines, Blue Air, Corendon). Zweiter wesentlicher Wachstums-treiber war der Touristik-Verkehr durch Ferienflieger wie SunExpress, Pegasus Airlines und Air Berlin.

    Eine Trendwende gab es beim Inlandsverkehr: Erstmals seit drei Jahren konnte im vergangenen Jahr mit etwas mehr als 3 Millionen Fluggästen wieder ein leichter Zugewinn (+1,4%) auf innerdeutschen Strecken verzeichnet werden, nachdem die Einführung der Luftverkehrsteuer zu erheblichen Rückgängen geführt hatte. Vor allem die Flugzeuge zu den Geschäftsreisezielen Berlin, München und Hamburg waren gut ausgelastet. Auf diesen Strecken buchten 85.000 Fluggäste mehr.

    Luftfracht 2014

    Das Luftfracht-Volumen lag im Geschäftsjahr 2014 mit einem Plus von 2 Prozent bei 754.000 Tonnen und damit auf dem Niveau des Gesamtmarktes. „Angesichts der bestehenden konjunkturellen Unterschiede in Europa ist das ein gutes Ergebnis“, so Garvens. Im Vergleich der europäischen Expressfracht-Flughäfen war Köln/Bonn 2014 hinter Lüttich (+5%) und Leipzig (+3%) drittstärkster Airport im Wachstums-Ranking.

    Wirtschaftsergebnis 2014

    Durch die positive Entwicklung der Verkehrszahlen im Geschäftsjahr 2014 verbesserte sich das operative Ergebnis (EBITDA) des Flughafens auf 57,7 Millionen Euro (+9,3%). Mit 3,1 Millionen Euro wurde der Gewinn aus dem Vorjahr (1,0 Mio.) deutlich übertroffen. Die Umsatzerlöse kletterten auf 274,3 Millionen Euro (+1,2%). Die Einnahmen aus dem Non-Aviation-Geschäft (u.a. Shopping, Gastronomie, Parken), die 32 Prozent der Gesamterlöse ausmachten, erreichten mit 88,4 Millionen Euro im fünften Jahr in Folge einen neuen Höchststand.
    Den größten Beitrag zum Umsatz leistet weiterhin das originäre Geschäft mit dem Flugbetrieb. 62 Prozent der Einnahmen wurden 2014 aus Gebühren- und Entgelten sowie mit den Dienst-leistungen am Boden erzielt.

    Auf der Kostenseite gingen die Materialaufwendungen auf 84,2 Millionen Euro zurück (-7,4%). Einer der wesentlichen Gründe waren geringere Ausgaben für Enteisungsmittel infolge des milden Winters. Auch die Personalkosten blieben trotz einer durchschnittlichen Tarifsteigerung von rund 3 Prozent mit 115,1 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau (2013: 114,8 Mio. Euro). Hier wirkte sich bereits ein Vorruhestands- und Abfindungsprogramm positiv aus, wodurch 45 Mitarbeiter das Unternehmen freiwillig verlassen haben.
    Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung im Geschäftsjahr 2014 konnte die Verschuldung des Flughafens zurückgeführt werden. Zum 31. Dezember beliefen sich die Verbindlichkeiten auf 318,1 Millionen Euro, das sind 33 Millionen Euro weniger als 2013. Insgesamt hat der Airport in den vergangenen fünf Jahren 92,1 Millionen Euro Schulden abgebaut. Das Eigenkapital betrug 262,7 Millionen Euro (+1,2%), die Eigenkapital-Quote verbesserte sich auf 36,7 Prozent (34,9%).
    Die Zahl der Beschäftigten bei der Flughafengesellschaft lag zum Stichtag 31. Dezember 2014 bei 1.807.

    Verkehrsentwicklung 2015

    Im Jahr 2015 setzt sich der Wachstumstrend des Flughafens fort, im März (+12%) und Mai (+10%) mit zweistelligem Passagierplus. Im ersten Halbjahr lag die Zahl der Fluggäste in Köln/Bonn bei über 4,5 Millionen – 8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In den ersten vier Monaten des Jahres ist Köln/Bonn doppelt so schnell gewachsen wie der deutsche Passagiermarkt (+4%) und belegte im Ranking der wachstumsstärksten Flughäfen Rang 3. Größter Wachstumstreiber unter den Airlines ist Ryanair, die ihr Netz zum vorigen Winterflugplan ausgebaut hat und in den ersten sechs Monaten des Jahres rund 310.000 Passagiere mehr beförderte als im Vergleichszeitraum 2014. Einen regelrechten Boom mit hohen Passagierzuwächsen verzeichnen die touristischen Verkehre zu europäischen Urlaubszielen. Neue Airlines (Flybe, Onur Air, Blue Air) und die touristischen Verkehre (Wizz Air, SunExpress) trugen mit rund 80.000 zusätzlichen Fluggästen im ersten Halbjahr ebenfalls zum Wachstum bei. „Im klassischen Urlaubsgeschäft gewinnen wir Marktanteile, vor allem im Wettbewerb mit Düsseldorf“, so Garvens.

    Geschäftsjahr 2015

    Der Köln Bonn Airport rechnet auch für 2015 mit steigenden Passagier- und Frachtzahlen. Erstmals seit 2008 soll am Jahresende die Marke von 10 Millionen Fluggästen geknackt werden – was einem Plus von 6 Prozent entspricht. Und auch die Luftfracht wird wieder leicht um 1,4 Prozent auf 765.000 Tonnen zulegen. Das Gewinnziel liegt bei 1,0 Million Euro. Nicht nur im Sommerflugplan, wenn der Airport ein durchschnittliches Verkehrswachstum von 5 Prozent erwartet und die Marke von 1 Million Passagieren im Juli, August und September übertroffen werden soll, sondern auch zum Jahresende geht es weiter aufwärts. Die neue Lufthansa-Tochter Eurowings bietet ab November 36 wöchentliche Langstreckenflüge zu zehn Fernzielen ab Köln/Bonn an – unter anderem nach Dubai, Thailand und in die Karibik. „Darauf freuen wir uns besonders. Mit Eurowings wird Köln/Bonn in der europäischen Flughafen-landschaft wieder eine Adresse im Langstrecken-Segment“, so Garvens.
    Auch die irische Ryanair wird ab Herbst für Passagierzuwächse sorgen. Die Airline wird zwei weitere Flugzeuge am Köln Bonn Airport fest stationieren und ihr Strecken-Angebot zum Winter-flugplan auf 17 Ziele ausbauen.

    Bis zum Jahr 2022 wird der Flughafen im Rahmen des größten Instandhaltungs- und Sanierungsprogramms seiner Geschichte rund 100 Mio. Euro in den Erhalt der Infrastruktur investieren. Allein 70 Millionen Euro fließen in die Sanierung der großen Start- und Landebahn, der Querwindbahn, des Entwässerungs-systems, des Taxiway Bravo und in die Ausbesserung von Flächen. „Unsere Infrastruktur ist unser Herzstück. Mit den Investitionen in den nächsten Jahren stellen wir die Weichen für eine prosperierende Zukunft des Flughafens“, sagt Flughafenchef Michael Garvens.

    Der Flughafen wird zudem ein neues Hotel bauen. Eine entsprechende Machbarkeitsstudie liegt vor. Das Hotel im Segment 3 bis 4 Sterne wird in zentraler Lage zwischen den beiden Terminals, in unmittelbarer Nähe zum ICE-Bahnhof entstehen.

  • Köln/Bonn zurück auf Wachstumskurs

    Köln/Bonn zurück auf Wachstumskurs - Passagierverkehr legt zu - Rekorde bei Fracht und Non-Aviation

    Der Köln Bonn Airport befindet sich auf Wachstumskurs: 2014 wird der Flughafen im Passagierverkehr und beim Frachtumschlag deutlich zulegen und einen Überschuss von 1 Million Euro erwirtschaften. Die Zahl der Fluggäste steigt um 4 Prozent auf 9,4 Millionen. Die umgeschlagene Frachtmenge wird 3 Prozent über dem Niveau des Vorjahres liegen – und zum Jahresende das Allzeithoch von 760.000 Tonnen erreichen.

    „Wir verzeichnen seit über einem Jahr einen stabilen Aufwärtstrend, der uns am Jahresende in beiden Verkehrssegmenten deutliche Zuwächse und ein erneut positives Betriebsergebnis von einer Million Euro bescheren wird“, sagt Michael Garvens, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Besonders erfreulich sei, dass Köln/Bonn sich im laufenden Jahr besser als der deutsche Markt entwickelt habe. Dies sei gleich auf mehrere positive Faktoren zurückzuführen. „Große Kunden wie der Lufthansa-Konzern und Air Berlin haben ihre Kapazitäten aufgestockt, die Touristik hat uns eine starke Sommersaison beschert und auch die Low-Cost-Carrier wachsen wieder“, erklärt Garvens. Zudem wird bei der Luftfracht in diesem Jahr ein neues historisches Rekordergebnis erzielt. „Der Markt hat sich vom schwächeren Jahr 2013 erholt.“   

    Passagierverkehr

    Seit September 2013 weist die monatliche Passagierstatistik für den Flughafen Köln/Bonn durchgängig Zuwachsraten aus. In den Sommermonaten Juni bis September 2014 betrug das Wachstum jeweils 5 Prozent. So war beispielsweise der September mit exakt 1.033.371 Passagieren der beste Monat seit 4 Jahren, das heißt seit September 2010. Auch im August wurde die Marke von 1 Million Fluggästen übertroffen.

    Ein wesentlicher Grund dafür ist der Kapazitätsaufbau beim Lufthansa-Konzern und bei Air Berlin: Nach zuletzt drei Jahren, in denen das Sitzplatzangebot aufgrund des Sparkurses bei beiden Airlines zurückgegangen ist, sind die Kapazitäten wieder ausgebaut worden. „Der Lufthansa-Konzern und Air Berlin sind zwei unserer größten Wachstumstreiber“, so Garvens mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr. Auch das Touristik-Geschäft hat in dieser Saison wieder angezogen und dem Flughafen zusätzlichen Aufwind beschert.

    Im Ranking der wachstumsstärksten deutschen Airports rangiert Köln/Bonn mit einem Plus von 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr Ende des dritten Quartals auf Rang vier. Und es hätte sogar noch etwas mehr sein können: Durch Streiks gingen in diesem Jahr schon rund 56.000 Passagiere verloren.

    Auch im Schlussquartal dieses Jahres werden am Köln Bonn Airport mehr Passagiere erwartet als im Vorjahr. Highlight im aktuellen Winterflugplan ist die neue Langstreckenverbindung nach Varadero/Kuba: Seit dem 4. November fliegt Condor einmal pro Woche von Köln in die Karibik. Dazu hat Ryanair zum Winterflugplan eine Basis eröffnet und steuert mit London, Dublin, Rom, Riga und Madrid 5 neue Ziele an. Und auch Germanwings baut ihr Angebot in der Winterflugplan-Periode um Strecken nach Dublin, Faro, Hurghada, Larnaca und Stockholm aus. Dazu kommen zusätzliche Flüge im Osteuropa- und Touristikverkehr. „Auch in den traditionell schwächeren Wintermonaten sind wir besser unterwegs als im Vorjahr“, sagt Garvens.

    Frachtverkehr

    Seit Jahresbeginn wird in Deutschland wieder mehr Luftfracht umgeschlagen. Der Köln Bonn Airport profitiert davon in besonderer Weise und wächst seit Januar mit einem Plus von rund 3 Prozent etwas besser als der Markt. „Verantwortlich für die guten Zahlen sind in erster Linie unsere Expressfrachtkunden UPS und FedEx“, sagt Michael Garvens. Am Jahresende wird die Luftfracht in Köln/Bonn einen neuen historischen Höchststand erreichen: Rund 760.000 Tonnen Waren und Güter sind dann umgeschlagen worden – so viel wie noch nie in der Geschichte des Flughafens. „Das  unterstreicht die Bedeutung Köln/Bonns als einem der wichtigsten Expressfracht-Airports in Europa“, so Garvens.

    Wirtschaftliche Entwicklung

    Aufgrund der guten Verkehrsentwicklung wird der Flughafen auch in diesem Jahr ein positives Jahresergebnis erzielen. Der Gewinn fällt dabei mit 1,0 Millionen Euro ebenso hoch aus wie im Vorjahr. „Damit gehört Köln/Bonn erneut zu den wenigen Flughäfen in Deutschland, die Gewinn machen“, verweist Garvens auf die großen finanziellen Schwierigkeiten vieler deutscher Flughäfen, insbesondere der kleineren Regional-Airports. Zum Jahresende werden voraussichtlich wie schon im Vorjahr nur 6 von 22 Verkehrsflughäfen in Deutschland schwarze Zahlen schreiben.

    In Köln/Bonn werden die Umsatzerlöse bis zum Jahresende um 1,3 Millionen Euro auf insgesamt 272,4 Millionen Euro klettern, was einem leichten Plus von 0,5 Prozent entspricht. Das EBITDA steigt um 1,7 Millionen Euro auf 54,5 Millionen Euro (+3,2%). Außerordentlich  erfreulich stellt sich die Entwicklung im Non-Aviation-Geschäft dar: Die Erlöse klettern in diesem Geschäftsfeld gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent auf 90,7 Millionen Euro – so viel wie noch nie in der Flughafen-Geschichte. „Unsere Investitionen in den Non-Aviation-Bereich, insbesondere in den Ausbau der Terminals zu modernen Shopping-Malls, zahlen sich aus“, so Garvens.

    Riesiges Sanierungsprogramm

    Der Köln Bonn Airport stellt darüber hinaus die Weichen für eine prosperierende Zukunft: Bis zum Jahr 2022 werden in etwa 75 Millionen Euro für die Sanierung der bestehenden Infrastruktur aufgewendet. Kern des größten Sanierungsprogramms in der Flughafengeschichte ist die Erneuerung der Großen Start- und Landebahn sowie der Querwindbahn. „Das Start- und Landebahnsystem ist das Herzstück des Flughafens. Die Sanierungen der Runways sind strategisch wichtige Bauvorhaben, die die Zukunft des Flughafens langfristig sichern“, erläutert der Flughafenchef.

    In einem ersten Schritt wird im kommenden Jahr mit der rund 6,25 Millionen Euro teuren Ertüchtigung der Querwindbahn begonnen. 2016 und 2017 wird im zweiten Schritt die Betondecke der Großen Start- und Landebahn erneuert. Der Kostenrahmen für diese Baumaßnahme beläuft sich auf etwa 24,5 Millionen Euro. „Beide Sanierungen werden wir bei laufendem Betrieb durchführen“, so Garvens.

    Ebenfalls saniert wird in den kommenden Jahren das Entwässerungssystem des Flughafens (rund 10 Millionen Euro) und der sogenannte Taxiway Bravo (30 Millionen Euro). Zum 75-Millionen-Euro-Sanierungsprogramm gehört außerdem die Entfernung von sogenanntem „Betonkrebs“ auf Vorfeldflächen.
  • Turkish Airlines Cargo kehrt zurück nach Köln/Bonn
    Ab Freitag den 09. November kehrt die Turkish Airlines Cargo mit zwei neuen Frachtverbindungen aus Istanbul (IST) kommend an den Köln Bonn Airport zurück. Die Airline bedient im Rahmen des Winterflugplans 2012/2013 die Stecke Istanbul-Köln/Bonn-Istanbul jeweils Donnerstag- und Samstagfrüh mit Zwischenstopp in London-Luton. Geflogen wird mit Airbus A310(F) und Airbus A330(F) Vollfrachtern.
  • Typenerstlandung einer Airbus A400M der EADS auf dem Köln Bonn Airport
    Typenerstlandung einer Airbus A400M der EADS

    Am 05. September landete zum ersten Mal eine Airbus A400M "Atlas" auf dem Militärischen Teil des Köln Bonn Airport

    Das Flugzeug mit der Kennung EC-404 c/n 0004 ist der vierte Prototype und kam für Präsentationszwecke aus Toulouse zur Flugbereitschaft BMVg Köln Porz-Wahn. Nach dieser offiziellen Typenerstlandung ging es nur einen Tag später weiter zu einem Kurzbesuch beim Lufttransportgeschwader 62 der Luftwaffe nach Wunstorf bei Hannover, wo voraussichtlich einige A.400M nach Einführung stationiert werden sollen.

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    Die A.400M ist ein von Airbus Industries entwickelter militärischer Grossraumtransporter mit vier Turboprop Triebwerken. Die "Atlas" verfügt über eine Rumpflänge von 45,10 Meter, eine Spannweite von 42,40 Meter und eine Höhe von 14,60 Meter. Die maximale Nutzlast beträgt ca. 37 t und erreicht eine Reisegeschwindigkeit von gut 750 Stundenkilometer. Bei 30 Tonnen Zuladung kann die Atlas 4530 km weit fliegen und ist in der Luft betankbar.
  • FedEx kommt mit Boeing 777
    FedEx kommt ab April mit modernen Boeing 777 - Mit Beginn des Sommerflugplan 2012 setzt der Paket-Dienstleister FedEX auf den Einsatz moderner Boeing 777(F). Hiernach wird zunächst entlang der Route Memphis/USA - Köln/Bonn die bisher auf der Abendverbindung verkehrende McDonnell Douglas MD11(F) durch den zweistrahlige Boeing Vollfrachter ersetzt. Ebenfalls ist man jetzt am Umschlagzentrum auf dem Köln Bonn Airport für zukünftig stattfindende Streikaktivitäten am FedEx Europa-Hub des Pariser Flughafen Charles de Gaulle bestens präpariert und gerüstet. Demnach wird es am Kölner Standort eine Reihe von Backup-Szenarien geben, wonach nicht nur interkontinentale Widebody-Verbindungen problemlos aufgenommen und umgeladen werden können, sondern auch die zahlreichen Zubringer (Feeder) mit kleineren Turboprop-Maschinen. Damit reagiert der US-Logistiker auf die Möglichkeit wiederkehrender Arbeitskämpfe der mehr als 2500 Mitarbeiter am Standort Paris CDG.
  • FedEx stockt Flotte mit Boeing 777 auf
    Nach der offiziellen Einweihung des FedEx Umschlagzentrum am Köln Bonn Airport rüstet das amerikanische Express-Transportunternehmen für den Einsatz am europäischen Markt weiter deutlich auf. Dazu traf heute erstmals eine Boeing 777(F) auf dem FedEx Europa-Hub in Paris-Charles de Gaulle ein. Zuletzt wurden die bereits im Einsatz befindlichen zweistrahligen Vollfrachter mit einer Transportkapazität von 102 Tonnen ausschließlich zwischen den USA und Asien betrieben. Jede der werksneuen Boeing 777(F) (11 von 40 Bestellungen) verbraucht bis zu 18 Prozent weniger Treibstoff im Vergleich zu den bisher eingesetzten Flugzeugen. Auch am neuen FedEx Umschlagzentrum für Zentral- und Osteuropa in Köln/Bonn wird ab 12.11.2011 mit der Boeing 757(F) N923FD ein weiteres treibstoffeffizientes Flugzeugmuster erwartet. Beim Airbus A310-Nachfolger führen umfangreiche Modernisierungen zu einer um 20 Prozent höheren Kapazität bei bis zu 36% geringeren Treibstoffverbrauch. Die Vorstellung der Boeing 757(F) am FedEx Hub Köln/Bonn dient für ein paar Tage ausschließlich Schulungsmaßnahmen. Mit einem regelmäßigen Einsatz der aktuell 18 Boeing 757-200F Maschinen ist frühestens ab Anfang 2011 zu rechen.
  • FedEx Umschlagzentrum am Köln Bonn Airport eingeweiht
    FedEx Umschlagzentrum am Köln Bonn Airport eingeweiht - FedEx Express und der Köln Bonn Airport haben heute das neue FedEx Umschlagzentrum für Zentral- und Osteuropa eingeweiht. Das Drehkreuz wurde zuvor von Frankfurt am Main an den Köln Bonn Airport verlegt und stellt mit einer Belegschaft von derzeit 450 Mitarbeitern einen wichtigen Knotenpunkt im weltweiten FedEx Netzwerk da. Das Hub in Köln hatte bereits Ende Juni den Betrieb aufgenommen und ist eines der weltweit modernsten FedEx Umschlagzentren in das der Köln Bonn Airport und FedEx, das weltweit größte Express-Transportunternehmen, gemeinsam 140 Millionen Euro investiert haben. Mit derzeit 52 Flugbewegungen pro Woche am Hub Köln/Bonn liegt das Operative Geschäft noch weit unter der geplanten Kapazität. Geflogen wird mehrmals täglich mit Frachtmaschinen vom Typ Douglas MD-11 und Airbus A300/A310. Ab kommenden Jahr plant der Integrator den Einsatz von modernisierten Boeing 757-200(F) sowie werksneuer Boeing 777(F). Die gesamte FedEx Flugzeugflotte umfasst derzeit 374 Maschinen.
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